Berufsalltag

Ich denke nun wird es an der Zeit, dass auchmal das Arbeitsleben einer Präsidentin geschildert wird.
Es ist nicht so leicht, man bekommt nicht überall den Ruhm, der einem als Präsidentin einer gesamten, starken Nation zustehen würde, sondern wird behandelt wie Abschaum.

Ja, wie sind denn nun der glohreiche Arbeitsalltag einer Präsidentin aus?

Es geht eigentlich nur um folgendes:

Die Auszubildende soll arbeiten, schufften und leiden, der Ausbilder schmückt sich mit dem Ruhm, er würde alles bewältigen, sogar die Urlaubsvertretung, und dass auch noch, obwohl ein Azubi da ist welcher ja "auch noch längst nicht alles kann und viel Zeit in Anspruch nimmt..."

Also verläuft der Tag wie folgt:

07:30 Uhr: gestresst im Büro ankommen und hoffen, dass noch niemand bemerkt hat, dass man sich leicht verspätet hat (Pünktlichkeit ist ja nun einmal eine Zierde)

bis 08:30 Uhr: noch das schöne, entspannte Leben als Azubi genießen, die ersten zehn Zigaretten am Tag rauchen, ein Brot essen, alles in allem ist der Tag bis dahin noch glücklich

ab 08:30 Uhr: langsame, erste Bemühungen auch ja pünktlich in die Abteilung zu gehen, es könnte ja (mal wieder) Ärger in Bezug auf das Thema "Unpünktlichkeit" geben >>> Gott sei Dank hat der Chef Urlaub :-P

bis 09:30 Uhr: Post sortieren, Post heraussuchen, Post bearbeiten, sich anhören, was man doch alles falsch gemacht hat oder womit und wie man es sich leichter machen könnte, sich unendliche Selbstgespräche des ausbildenden Gegenübers ertragen, weiter schufften, ackern, malochen.
um 09:30 Uhr erste Anfrage auf Frühstückspause

09:40 Uhr: In die Kantine gehetzt, schnell Kippchen geraucht, was getrunken, gegessen, den Tag schon verflucht und gehofft bald zu sterben....

10:00 Uhr: Die HALBE Stunde Frühstückspause ist im Flug vergangen und im Büro stapelt sich die Arbeit. Nach müheseeliger Schufterei erhofft man sich, auch nur für einen ganz kurzen Moment in das Gesicht einer arbeitenden, Selbstgespräche führenden, ausbildenden Respektperson zu blicken, doch man bemerkt nur, dass dieses Gegenüber darüber nachdenkt, dass es doch nun endlich sein Kind daran erinnern sollte, dass es auf keinen Fall den Schlüssel vergessen darf. Auch wird "das Kind" nocheinmal daran erinnert, dass auf dem Küchentisch ein Brot fertig für die Mitnahme, vorbereitet wurde.
Weiter wird geschufftet, man hört sich weiter interessante Selbstgespräche an, denkt das erste Mal an den Feierabend, denkt an Fußball und weiterem, während das gewisse Gegenüber Fehler auflistet und Aufgaben für den Nachmittag zuweist......

12:00 Uhr: Flucht in die Mittagspause.......das erste Mal ein wenig leben an diesem Tag..............doch zu schnell ist es vorbei, schnell wird die 40ste Zigarette ausgedrückt, wieder zurück ins Büro.... "Gott sei Dank hat das Selbstgespräche führende Etwas Feierabend und ich meine Ruhe" ist der GEdanke auf dem WEg.

13:05 Uhr: Kleiner Flirt mit den vielen, netten, gutaussehenden Wachtmeistern....dann ab an die ARbeit.

13:07 Uhr: Eine faire Aufgabenverteilung ist durch die ausbildende Person erfolgt:

Ich mache alles, sie macht Feierabend. Ihr fiel noch ein: Wo Sie gerade alles machen, könnten Sie dies auch noch machen....

Akkord gearbeitet um möglichst zeitig mit der fair aufgeteilten ARbeit fertig zu werden, der Feierabend ruft.....

15:00 Uhr: Besuch durch einen charmanten Herrn zu einer Zigarette......

Noch ein bisschen geredet und um

15:30 Uhr: zu dem Entschluss gekommen, doch nun Feierabend zu machen.


Dies ist nun der erfüllte ARbeitsalltag eines Staatsoberhauptes, wir ihr seht ist es gar nicht so beneidesnwert, wie alle immer meinen.

Denkt darüber nach!!!!!!!!


*Ich möchte anschließend an diesen Beitrag noch erwähnen, dass der Inhalt im Groben und Ganzen der Wahrheit entspricht. Ich halte mein Berufsleben für so erfüllt, dass er unbedingt hier her gehört. Die Anzahl der am Tag gerauchten Zigaretten entspricht natürlich nicht (ganz) der Wahrheit.
Danke fürs Lesen!*
4.7.06 18:15
 


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mort / Website (4.7.06 19:02)
nun ja, da haben wir wohl eine kettenraucherin als präsi.
aber zum glück wird rauchen in öffendlichen
gbOI!den ja bald verboten.

Das wär nen spass bei 25 Ziggis an einem kurzweiligen arbeitstag.

rechnet man pro ziggi 5 minuten,so haben sie wohl recht wenig zu arbeiten gehabt, lol


Präsidentin (5.7.06 16:09)
Lol, wie gesagt, die Anzahl der Zigaretten ist leicht übertrieben, jedoch entspricht ja immerhin der restliche Inhalt der Wahrheit *g

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Ich denke nun wird es an der Zeit, dass auchmal das Arbeitsleben einer Präsidentin geschildert wird.
Es ist nicht so leicht, man bekommt nicht überall den Ruhm, der einem als Präsidentin einer gesamten, starken Nation zustehen würde, sondern wird behandelt wie Abschaum.

Ja, wie sind denn nun der glohreiche Arbeitsalltag einer Präsidentin aus?

Es geht eigentlich nur um folgendes:

Die Auszubildende soll arbeiten, schufften und leiden, der Ausbilder schmückt sich mit dem Ruhm, er würde alles bewältigen, sogar die Urlaubsvertretung, und dass auch noch, obwohl ein Azubi da ist welcher ja "auch noch längst nicht alles kann und viel Zeit in Anspruch nimmt..."

Also verläuft der Tag wie folgt:

07:30 Uhr: gestresst im Büro ankommen und hoffen, dass noch niemand bemerkt hat, dass man sich leicht verspätet hat (Pünktlichkeit ist ja nun einmal eine Zierde)

bis 08:30 Uhr: noch das schöne, entspannte Leben als Azubi genießen, die ersten zehn Zigaretten am Tag rauchen, ein Brot essen, alles in allem ist der Tag bis dahin noch glücklich

ab 08:30 Uhr: langsame, erste Bemühungen auch ja pünktlich in die Abteilung zu gehen, es könnte ja (mal wieder) Ärger in Bezug auf das Thema "Unpünktlichkeit" geben >>> Gott sei Dank hat der Chef Urlaub :-P

bis 09:30 Uhr: Post sortieren, Post heraussuchen, Post bearbeiten, sich anhören, was man doch alles falsch gemacht hat oder womit und wie man es sich leichter machen könnte, sich unendliche Selbstgespräche des ausbildenden Gegenübers ertragen, weiter schufften, ackern, malochen.
um 09:30 Uhr erste Anfrage auf Frühstückspause

09:40 Uhr: In die Kantine gehetzt, schnell Kippchen geraucht, was getrunken, gegessen, den Tag schon verflucht und gehofft bald zu sterben....

10:00 Uhr: Die HALBE Stunde Frühstückspause ist im Flug vergangen und im Büro stapelt sich die Arbeit. Nach müheseeliger Schufterei erhofft man sich, auch nur für einen ganz kurzen Moment in das Gesicht einer arbeitenden, Selbstgespräche führenden, ausbildenden Respektperson zu blicken, doch man bemerkt nur, dass dieses Gegenüber darüber nachdenkt, dass es doch nun endlich sein Kind daran erinnern sollte, dass es auf keinen Fall den Schlüssel vergessen darf. Auch wird "das Kind" nocheinmal daran erinnert, dass auf dem Küchentisch ein Brot fertig für die Mitnahme, vorbereitet wurde.
Weiter wird geschufftet, man hört sich weiter interessante Selbstgespräche an, denkt das erste Mal an den Feierabend, denkt an Fußball und weiterem, während das gewisse Gegenüber Fehler auflistet und Aufgaben für den Nachmittag zuweist......

12:00 Uhr: Flucht in die Mittagspause.......das erste Mal ein wenig leben an diesem Tag..............doch zu schnell ist es vorbei, schnell wird die 40ste Zigarette ausgedrückt, wieder zurück ins Büro.... "Gott sei Dank hat das Selbstgespräche führende Etwas Feierabend und ich meine Ruhe" ist der GEdanke auf dem WEg.

13:05 Uhr: Kleiner Flirt mit den vielen, netten, gutaussehenden Wachtmeistern....dann ab an die ARbeit.

13:07 Uhr: Eine faire Aufgabenverteilung ist durch die ausbildende Person erfolgt:

Ich mache alles, sie macht Feierabend. Ihr fiel noch ein: Wo Sie gerade alles machen, könnten Sie dies auch noch machen....

Akkord gearbeitet um möglichst zeitig mit der fair aufgeteilten ARbeit fertig zu werden, der Feierabend ruft.....

15:00 Uhr: Besuch durch einen charmanten Herrn zu einer Zigarette......

Noch ein bisschen geredet und um

15:30 Uhr: zu dem Entschluss gekommen, doch nun Feierabend zu machen.


Dies ist nun der erfüllte ARbeitsalltag eines Staatsoberhauptes, wir ihr seht ist es gar nicht so beneidesnwert, wie alle immer meinen.

Denkt darüber nach!!!!!!!!


*Ich möchte anschließend an diesen Beitrag noch erwähnen, dass der Inhalt im Groben und Ganzen der Wahrheit entspricht. Ich halte mein Berufsleben für so erfüllt, dass er unbedingt hier her gehört. Die Anzahl der am Tag gerauchten Zigaretten entspricht natürlich nicht (ganz) der Wahrheit.
Danke fürs Lesen!*
4.7.06 18:15
 


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mort / Website (4.7.06 19:02)
nun ja, da haben wir wohl eine kettenraucherin als präsi.
aber zum glück wird rauchen in öffendlichen
gbOI!den ja bald verboten.

Das wär nen spass bei 25 Ziggis an einem kurzweiligen arbeitstag.

rechnet man pro ziggi 5 minuten,so haben sie wohl recht wenig zu arbeiten gehabt, lol


Präsidentin (5.7.06 16:09)
Lol, wie gesagt, die Anzahl der Zigaretten ist leicht übertrieben, jedoch entspricht ja immerhin der restliche Inhalt der Wahrheit *g

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